Tag 2: Takadanobaba, Shibuya, Shinjuku
11 07 2008
Der Flughafen war recht leer. Pass- und Zollkontrollen gingen diesmal sehr schnell. Olaf und Sandra mieteten noch ein Handy, unsere Mobiltelefone funktionieren hier nicht, wenn man nicht gerade UMTS-Besitzer ist. Temperaturen waren noch morgendlich normal. Es ließ sich aushalten.

Mit der Bahn von Japan Railway (JR) ging es dann von Narita nach Tokyo. Ziel war Tokyo-Takadanobaba. Nach einer Stunde Bahnfahrt sind wir auf unseren Umsteigebahnhof Tokyo-Nippori angekommen, die Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit und die Zahl der Menschen, die sich mit Dir bewegten sind schon deutlich gestiegen.
In Takadanobaba angekommen, bekam man auch wieder richtig Tokyo-Feeling: Straßenlärm, Hektik, tropische Temperaturen, Leute, die einen anschreien, weil sie für irgendwas Werbung machen müssen. Auf dem bekannten Weg ins Weekly Mansion, unserer Unterkunft, vorbei an den ganzen Schnellküchen, in denen Japanern hastig ihre Mahlzeit verdrücken, wurde es langsam wieder ruhiger. Abseits der Hauptverkehrsadern und großen Plätzen findet man auch mal einen ruhigen Ort ![]()
Die einfachen Zimmer mit einem Badzimmer so groß wie ein Schuhkarton waren schnell bezogen. Kurz frisch machen, Klamottenwechsel und wieder raus in das Leben.
In Baba haben wir gleich eine nette Ramen-Küche gefunden. Ramen sind die hellen dünnen Nudeln, mit denen dann exzellente Nudelsuppen gezaubert werden. Einfach lecker.
Von dort aus ging es weiter mit JR nach Shinjuku, um dort etwas zu shoppen. Kinokuniya ist eine riesengroße Bücher-Kette, über 8 oder 9 Etagen gibt es alles, was mit Büchern zu tun hat. Eine davon beschäftigt sich ausschließlich mit fremdsprachigen Büchern, Schwerpunkt Englisch, aber auch Deutsch. Anschließend ab nach Tokyo Hands, meiner Meinung nach das Woolworth unter den Kaufhäusern hier. Hier kann man alles kaufen was man so im Haushalt braucht zu vernünftigen Preisen. Noch einen Latte bei Starbucks und weiter nach Shibuya.
Zum Abendbrot sind wir in dem uns bekannten Kaiten-Sushi-Restaurant verschwunden, Sushi vom Fließband, pro Teller 120 Yen, das sind i.d.R. 2 Stück Sushi für 75 Cent. Der Sushi ist sehr lecker, obwohl es ein Schnellrestaurant ist, um Längen besser als das, was so manches Restaurant in Deutschland für 2 bis 3,50 EUR anbietet.

Gesättigt sind wir wieder ins Weekly Mansion gefahren und haben das obligatorische Absacker-Bier auf dem Spielplatz getrunken. Dann machte sich sehr stark der Jet-Lag bemerkbar, immerhin waren wir jetzt schon seit fast 40 Stunden auf den Beinen.Und das Licht ging aus.
Kategorien : Japan
Trackbacks : Keine Trackbacks »

Trackbacks
Keine Trackbacks